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Kurs 120824 // // Cyanotypie Blaudruck mit Licht // Prof. Andrej Glusgold
  • Kurs 120824 // // Cyanotypie Blaudruck mit Licht // Prof. Andrej Glusgold

    Prof. Andrej Glusgold // Cyanotypie Blaudruck mit Licht

    Kurs Beginn: Montag 12.08.2024 // 16.00 Uhr

    Kurs Ende: Freitag 16.08.2024 // 17.00 Uhr

     

    Willkommen in die faszinierende Welt des Blaudrucks, die (fast) keine Grenzen für die Kreativität hat! Das Einzige, was man braucht, ist Sonne, lichtempfindliche Emulsion und Fantasie. Dieser Kurs eignet sich sowohl für Leute, die noch nie etwas Kreatives in ihrem Leben gemacht haben als auch für erfahrene Künstler/innen.

     

    Cyanotypie oder Blaudruck wurde 1842 erfunden und wurde bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts hauptsächlich für das Kopieren von Architektur- und Ingenieurplänen benutzt. Daher kommt auch der Begriff Blaupause. Gleichzeitig entdeckten sie auch Künstler/innen für sich. Das erste gedruckte fotografische Buch überhaupt erschien 1844 mit Cyanotypien von Pflanzen der Engländerin Amy Atkins.

     

    Es ist ein einfaches fotochemisches Verfahren, für das man keine Dunkelkammer benötigt. Man braucht nur Gegenstände, Pflanzen oder Negativfolien von Bildern, die man auf beschichtete Oberflächen platziert und unter der Sonne belichtet. Mit der lichtempfindlichen Emulsion, die wir herstellen werden, kann man abgesehen von Papier unterschiedliche Gegenstände wie T-Shirts, Kleider, Küchentücher, Vorhänge u. ä. bedrucken.

     

    Wir werden Blumen und Pflanzen aus der Umgebung sammeln, aber es lassen sich auch eure Lieblingsbilder, die Ihr als Datei mitbringen könnt, drucken. Ich kann dafür auf meinem mitgebrachten Drucker bis zu A3 große Negativfolien für euch ausdrucken.

     

    Das Atelier steht auch außerhalb der Kurszeit zur Verfügung. Ich freu mich auf ungeübte und geübte Neugierige.

    Am ersten Abend werden wir gemeinsam Essen. Für das Essen bringt jeder eine Kleinigkeit mit. Ich freu mich!

     

    • Mitzubringen:

      • Eine Küchenschürze oder Arbeitskittel. Die Emulsion kann blaue Flecken auf der Kleidung hinterlassen.
      • Ein flacher Pinsel (5-10 cm breit).
      • Eine Schere.
      • Aquarellpapier (A4-A2, 250-350 g/m2)
      • Weiße Naturtextilien nach Wunsch (Kunstfasern lassen sich schlecht färben): T-Shirts, Küchentücher, große Stoffe u. ä.
      • Eine Mund-Nasenmaske. Nur für den Fall, dass man überempfindlich ist. Die Chemikalien sind an sich ungiftig.
      • Lieblingsbilder in Form von digitalen Dateien.
      • Gegenstände mit interessanten Formen, die man auf die zu belichtenden Oberflächen legen kann. Am besten eignen sich komplexe, semitransparente Objekte wie z. B. Spitze, alte Glühbirnen u. ä.
    450,00 €Preis
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